Die von der SP lancierte Initiative „Wohnen für alle“ will zahlbaren Wohnraum erhalten und neu schaffen. Sie bekennt sich zum Prinzip der Kostenmiete bei gemeinnützigen Wohnbauträgern und setzt ein Zeichen gegen den rein Rendite orientierten Immobilienmarkt.
Die SP-Fraktion hat im
Kantonsrat den Weg geebnet, dass eine funktionierende Kinderbetreuung
bei gleichzeitigem Berufs- und Familienverpflichtungen im Kanton
Zürich zukünftig gut organisieren werden kann. Für die SP ist es
ein zentrales Anliegen, dass die Kinderbetreuung im Vorschulalter in
allen Gemeinden des Kantons angeboten wird. Jede Familie in jeder
Zürcher Gemeinde soll auf ein entsprechendes Angebot zurückgreifen
können.
Die Studie „Sport im Kanton Zürich 2008“ zeigt, dass die Sportvereine wichtige Integrationsarbeit leisten. Die SP Kanton Zürich fordert deshalb den Kanton sowie die Gemeinden auf die Vereinsarbeit weiter zu unterstützen. Die Studie belegt allerdings auch
deutlich, dass es bisher noch ungenügend gelingt junge Mädchen mit Migrationshintergrund für den Sport zu gewinnen. Wir erwarten deshalb seitens des Schul- des Sport- und das
Migrationsamts konkrete Massnahmen zur Sportförderungen junger Mädchen.
(Meinung von Roland Munz)
"Verlieren wir die Beherrschung!" Mit diesem Slogan wirbt das 1.Mai-Komitee für die Teilnahme am diesjährigen Arbeitsfeiertag. Die Absicht hinter dem Aufruf mag gut gemeint sein, schliesslich gehe es dem Komitee "lediglich darum zu zeigen, dass es reicht, weil uns vorgegaukelt wird, die Krise sei vorbei, aber geändert hat sich nichts, wir wurden von A bis Z verarscht“. Trotzdem gilt es, sich vom diesjährigen 1.Mai-Slogan in aller Deutlichkeit zu distanzieren! Und zwar aus folgenden Gründen:
Am 7. März 2010 wählte die Bevölkerung der Stadt Zürich eine neue Regierung und ein neues Parlament. Wir freuen uns, dass die SP 4 Kandidierenden Claudia Nielsen, André Odermatt, Corine Mauch und Martin Waser (v.l.n.r.) mit hervorragenden Stimmenzahlen gewählt worden sind. Zusammen mit Daniel Leupi und Ruth Genner von den Grünen hält rot-grün nun neu 6 von 9 Sitzen in Stadtrat.
Unseren Stadtkreis werden im Gemeinderat weiterhin Marcel Savarioud, Elisabeth Makwana-Boss und Dorothea Frei vertreten.
André Odermatt, Stadtpräsidentin Corine Mauch, Stadtrat Martin Waser und Claudia Nielsen stellten sich und ihre Ziele für die Arbeit imZürcher Stadtrat vor. Dem interessierten Publikum im vollen Saal des Restaurant Hirschen in Schwamendingen standen sie sodann Red und Antwort, wobei sich spannende Diskussionen ergaben zu unterschiedlichsten Themen.
Das Bundesverwaltungsgericht kritisiert die Finanzmarktaufsicht und den
Bundesrat für deren überstürzten Entscheid vom Februar 2009,
UBS-Kundendaten an die USA zu liefern. Die SP hat das Verhalten des
Bundesrates bereits damals beanstandet und sieht sich heute bestätigt.
Der Bundesrat hatte sich mit seinem Verhalten zum wiederholten Male zum
Wasserträger der UBS degradieren lassen, statt eine tragfähige Lösung
im Interesse des gesamten Finanzplatzes zu entwickeln. Das
Bundesverwaltungsgericht kommt nun zum selben Schluss wie die SP und
bestätigt, dass die Abgabe der Bankdaten widerrechtlich war. Damit ist
das Versagen des Bundesrates und insbesondere des zuständigen
Finanzministers Merz offenkundig. Die SP hat bereits am 11. Dezember
eine parlamentarische Untersuchungskommission PUK zur Aufarbeitung der
ganzen Affäre UBS gefordert. Nach dem heutigen Entscheid ist diese PUK
notwendiger denn je.
Die nächste SP-Bundesrätin finden, über Facebook lästern, auf die Street Parade schimpfen, plaudern, Mario Fehr oder Daniel Jositsch?, in die Sonne blinzeln oder einfach eins heben aufs Leben: An den SP-Sommerapéros für SP-WählerInnen, -Mitglieder, -SympathisantInnen und alle, die es interessiert.
In den letzten Monaten wurde breit über den Strassenstrich des Sihlquais diskutiert. Dabei standen vor allem die Lärmbelästigung der Anwohnerinnen und Anwohner und die Personenfreizügigkeit als vermeintliche Ursache im Vordergrund.
Die SP Kanton Zürich bedauert den heutigen Entscheid des Kantonsrates über die Nutzung des Uetlibergs. Die nachträgliche Legalisierung von illegal erstellen Bauten ist eines Rechtsstaats unwürdig und setzt ein höchst fragwürdiges Zeichen. Der Uetliberg als Zürcher Hausberg muss der Öffentlichkeit zugänglich sein...
Die Bevölkerung am See und im ganzen Kanton ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen. Entsprechend ist das Bedürfnis nach Erholungsraum grösser geworden. Die wenigen heute zugänglichen Uferstellen reichen dazu nicht mehr. Es ist ein wichtiges Anliegen, dass alle Menschen endlich vom Erholungswert der Zürichseeufer profitieren können.